Lackversiegelung

Nach der Politur wird der Lack gründlich entfettet. Mit silikon- und wachsentfernergetränkten Mikrofasertüchern werden alle Oberflächen gereinigt und für die Versiegelung vorbereitet. Anschließend folgt die Handarbeit:

Wachsversiegelung: Mit Polierpuck und Wachs wird der Lack bauteilweise in kreisenden und kreuzartigen Bewegungen behandelt, geglättet und nach kurzer Einwirkzeit auf Hochglanz auspoliert. Es entsteht eine geschlossene, spiegelnde Schutzschicht, die Wasser, Schmutz und UV-Licht abweist.

Nanoversiegelung: Hierbei wird das Mittel abschnittsweise mit Schutzhandschuhen oder mit Exzenter aufgetragen und 2–3 Minuten überlappend einpoliert, bis ein tropfenfreier Film entsteht. Nach kurzer Ablüftzeit wird manuell nachpoliert – das Ergebnis: hydrophob, glatt und langanhaltend glänzend.

Keramikversiegelung: Bauteil für Bauteil wird eine dünne Beschichtung aufgetragen, rund acht Minuten getrocknet und mit frischen Mikrofasertüchern ohne Druck auspoliert. So entsteht eine glasähnliche, extrem widerstandsfähige Oberfläche, die den Lack jahrelang schützt, Glanz vertieft und Perfektion konserviert.